Emotionen am Arbeitsplatz

 

Emotions at work

Seit vielen Jahren wurde uns beigebracht, dass Emotionen aus dem Arbeitsplatz weggelassen werden sollten, da es dort nur darum geht, produktiv zu sein.

Allerdings zeigen in jüngster Zeit alle Studien, dass nicht zu übersehen ist, dass Emotionen alle persönlichen Bereiche betreffen und der Beruf einer davon ist.

Aus diesem Grund, setzen sich viele Unternehmen für Motivationsstrategien und die Schaffung eines guten Arbeitsklimas bei ihren Mitarbeitern ein, weil sie verstanden haben, dass ein gutes Arbeitsklima für einen reibungslosen Geschäftsablauf unerlässlich ist.

In diesem Sinne, analysieren wir hier sowohl die positiven als auch die negativen Emotionen, die am Arbeitsplatz entstehen können und wie man sie optimal steuert.

Positive Emotionen, die bei der Arbeit entstehen

• Vertrauen: Vertrauen ist die Grundlage der Arbeit in Organisationen oder in jedem Team. Es bedeutet, dass Sie wissen, dass die Personen, die mit Ihnen zusammenarbeiten, Sie nicht betrügen werden und dass das Unternehmen, in dem Sie arbeiten, Sie unterstützt, wenn Sie ein Problem haben. Mangelndes Vertrauen kann andererseits das Selbstwertgefühl des Arbeitnehmers untergraben.

• Leistung: Es ist wichtig, nicht nur Fehler zu benennen, was im Unternehmensalltag sehr häufig vorkommt, sondern auch die Leistungen und Verdienste der Mitarbeiter zu loben. Und folgen Sie der Maxime: “Es wird privat korrigiert, es wird in der Öffentlichkeit gelobt.” Die Förderung der Anerkennung trägt dazu bei, Beziehungen zu Gleichaltrigen zu fördern.

• Zugehörigkeit: Das Zugehörigkeitsgefühl ist in Unternehmen zentral. Wir fühlen uns als Teil eines Teams, einer Unternehmenskultur mit den gleichen Zielen und die das Wohlbefinden der Mitarbeiter fördert. Es ist wichtig, dass sowohl die Teamleiter als auch die Unternehmensleiter darauf bedacht sind, dass ihre Mitarbeiter ihre Aufgaben als lohnend empfinden und dass eine gute Kommunikation zwischen allen Mitgliedern des Unternehmens stattfindet.

Negative Emotionen, die die Arbeitsleistung beeinträchtigen

• Wut: Wut am Arbeitsplatz kann auf Frustration, interpersönliche Konflikte oder unfaire Behandlung zurückzuführen sein. Im Moment der Wut ist es besser, sich aus der Situation zurückzuziehen und die Dinge später mit den Beteiligten zu besprechen.

• Neid: Es ist sehr üblich, die Leistungen und Belohnungen anderer Mitarbeiter zu beneiden. Leider werden die Belohnungen am Arbeitsplatz nicht immer gerecht verteilt. Um mit Neid umzugehen, ist es am besten, die Situation zu analysieren und sich nicht mit anderen zu vergleichen, sondern sich auf die eigenen Vorzüge und Herausforderungen zu konzentrieren.

• Angst: Das Risiko, Ihren Arbeitsplatz zu verlieren, kann ein quälendes Gefühl verursachen. Um mit diesem Gefühl umzugehen, ist es gut, Ihren Lebenslauf aktuell zu halten und weiterzulernen. Auch zwischenmenschliche Probleme können bei Arbeitnehmern Ängste auslösen. In manchen Fällen muss geprüft werden, ob sich ein Wechsel des Unternehmens oder, wenn möglich, der Abteilung lohnt.

• Schuldgefühle: Wir können uns schuldig fühlen, wenn wir Aufgaben unerledigt lassen oder nicht immer gut gelaunt sind. In diesen Fällen ist es wichtig, sich nicht zu sehr anzustrengen und zu denken, dass wir nicht immer die beste Leistung erbringen können. Versuchen Sie, die unerledigte Aufgaben so bald wie möglich zu erledigen und entschuldigen Sie sich, falls wir nicht immer für Kollegen erreichbar waren.

Beachten Sie schließlich, dass positive Führung der Schlüssel dazu ist, sicherzustellen, dass die Arbeitnehmer in ihrer Arbeit entspannt arbeiten und ein gutes Arbeitsumfeld herrscht.

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